Gemeinsam entwickelte ich mit Helga Echterbruch dafür das Projekt GoldMenschen. Ausgangspunkt waren die Patroninnen und Patrone der Kirchen, Menschen, deren Geschichten seit Jahrhunderten mit den Orten verbunden sind. Sie werden als Persönlichkeiten verstanden, die Orientierung geben, inspirieren und Menschen miteinander verbinden.

Jede Darstellung orientiert sich an einer vorhandenen Figur, einem Bild oder einer Ikone aus der jeweiligen Kirche. Durch die Übersetzung in den Linolschnitt entsteht eine reduzierte, moderne Interpretation, die den Blick auf das Wesentliche und die charakteristischen Merkmale lenkt. Die Technik des Linolschnitts verleiht jeder Darstellung eine eigene Lebendigkeit und schafft zugleich einen einheitlichen visuellen Stil über alle Gemeinden hinweg. So entstehen aus vielen unterschiedlichen Vorbildern zusammengehörige Bilder.
Jedes Jahr wird ein neuer GoldMensch aus einer der Kirchen der Gemeinde illustriert. Begonnen hat die Serie in diesem Jahr mit Johannes dem Täufer aus der Katholischen Kirche St. Johannes in Emmendingen. Das Motiv wird als Karte an Geburtstagskinder sowie an ehrenamtlich Engagierte der gesamten Kirchengemeinde verschickt. Außerdem entstehen jährlich dreißig nummerierte und signierte Original-Linoldrucke, die in goldenen Rahmen zu besonderen Anlässen verschenkt werden.
So entsteht Jahr für Jahr ein neuer GoldMensch für die Menschen, die die Kirchengemeinde mit ihrem Engagement lebendig machen. GoldMenschen für Menschen, die Gold wert sind!
